Modernisieren fördert die Gesundheit

Ihr Zuhause hat einen unschätzbaren Einfluss auf die Gesundheit. Natürliche Baumaterialien und ein gutes Raumklima sorgen dafür, dass Sie frei durchatmen und uneingeschränkte Behaglichkeit genießen. Schimmelpilze an den Wänden oder Ausdünstungen aus Wand- oder Bodenbelägen können hingegen zu körperlichen Beeinträchtigungen führen. Achten Sie daher bei anstehenden Modernisierungsmaßnahmen auch auf Ihre Wohngesundheit!

Die wichtigsten Einflussfaktoren

Es gibt verschiedene Faktoren, die sich positiv auf Ihre Wohngesundheit auswirken. Sie lassen sich im Wesentlichen in folgende Bereiche gliedern:

Raumklima
Eine schlechte Dämmung oder ein unzureichender Luftaustausch verursachen ein schlechtes Raumklima. Als Bauherr sollten Sie darauf achten, dass feuchtigkeitsregulierende Baustoffe, zum Beispiel Lehm oder Kalk, verwendet werden und die Bauweise diffusionsoffen ist. "Diffusionsoffen" meint, dass die Feuchtigkeit aus der Raumhülle in die Gebäudehülle eindringen kann und dort gespeichert wird. Dämmstoffe aus Naturfasern wie Holz, Schilf, Kork oder Zelluloseflocken sind dafür gut geeignet.

Chemie
Kleber, Farben oder Bodenbeläge können sogenannte "flüchtige organische Verbindungen", Weichmacher und andere Wohngifte an die Raumluft abgeben. Besonders bekannt ist Formaldehyd aus der Verklebung von Spanplatten. Aber auch Holzschutzmittel und andere Biozide können starke Beschwerden bei den Bewohnern verursachen – teilweise über extrem lange Zeiträume. Holzschutzmittel mit PCP beispielsweise, die in den 1960er Jahren auch im Innenraum verwendet wurden, können noch immer in der Raumluft messbar sein. Verwenden Sie im Rahmen Ihrer Modernisierung nur biozidfreie Produkte.

Biologie
Schimmelpilze und Hausstaubmilben sind die bekanntesten Faktoren aus diesem Bereich. Auch Legionellen und Schädlinge fallen darunter. Beim Innenausbau können feuchtigkeitsregulierende Oberflächen wie Silikat- und Kalkfarben oder Lehm- und Kalkputze helfen, Schimmel zu vermeiden.

Behaglichkeit 
Vielleicht haben Sie Ihren Urlaub einmal in einem sehr hellhörigen Hotel verbracht oder haben in einer besonders dunklen Wohnung gewohnt? Dann wissen Sie aus eigener Erfahrung, dass ein fehlender Schallschutz ebenso wie fehlendes Tageslicht auf Dauer mürbe machen können. Wer sich ständig über den Lärm aus dem angrenzenden Reihenhaus aufregt oder im Winter ohnehin zu trüben Gedanken neigt, tut gut daran, die Behaglichkeit seines Hauses nicht aus den Augen zu verlieren. Denn erwiesenermaßen können auch psychische Belastungen krank machen.

Beispiele von Beeinträchtigungen

  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwächen
  • tränende Nase oder Augen
  • trockene Atemwege
  • Allergien
  • Hautreizungen
  • erhöhte Infektionsanfälligkeit

Ihr idealer Ansprechpartner

Bremer Umwelt Beratung

Bremer Umwelt Beratung e.V.
Am Dobben 43a
28203 Bremen
T 0421 / 70 70 100
E-Mail-Adresse

Tipp:
Schauen Sie doch mal in den Ratgeber-Flyer "Keine Chance für Schimmel" der Bremer Umwelt Beratung.